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Carl-Sonnenschein-Schule Düsseldorf zeichnet sich durch hohe Funktionalität aus

Sowohl in der Form, der Materialität und der Farbigkeit entstand im Rahmen der vorgegebenen Kosten eine Gesamtanlage, die neben den funktionalen Anforderungen der Lehrer und Schüler auch den städtebaulich-architektonischen Ansprüchen entspricht.

Bauherr Stadt Düsseldorf
assmann Generalplanung
Architektur assmann architekten
Bild claudia dreyße fotografie & design

 

Die Grundschule wurde von zwei auf vier Züge erhöht, die offene Ganztagsbetreuung ausgebaut. Das Bauvorhaben umfasste neben der Erweiterung der bestehenden Grundschule auch eine Einfach-Sporthalle. Die Stadt Düsseldorf reagierte damit nicht nur auf die Erhöhung der Zügigkeit 
sondern schaffte auch die Möglichkeit, die vorhandene Angebotspalette im Bedarfsfall problemlos erweitern zu können, das Lernklima und Ambiente weiter zu verbessern. Nach 20 Monaten Bauzeit wurden die Neubauten pünktlich zum Schuljahr 2019/20 in den Schulbetrieb übernommen. 

Als modulare Weiterentwicklung reihen sich entlang der Graf-Recke-Straße das dreigeschossige Bestandsgebäude, die viergeschossige Erweiterung und die eingeschossige Sporthalle. Ein hohes und lichtdurchflutetes Foyer verbindet witterungsgeschützt die einzelnen „Bausteine“ der Schule. Die Gebäude bilden eine städtebauliche Kante zur Straße und berücksichtigen dabei die Maßstäblichkeit der umgebenden Bebauung. Im rückwärtigen Bereich wurde der Pausenbereich neu gestaltet und zur Altdorferstraße erweitert.

Beim Grundriss wurde die Drei-Bund-Lösung aus dem Bestandgebäude übernommen und weiterentwickelt. Module von zwei Unterrichtsräumen mit einem dazwischenliegenden Differenzierungsraum bilden das Grundprinzip über alle Ebenen. Ergänzend wurden die Mehrzweckräume, nach pädagogischen Notwendigkeiten, zugeordnet. Der Bereich der OGS, mit Gruppen- und Personalräumen, befindet sich im Erdgeschoss, wie auch die Mensa mit Cook&Chill-Küche und Bezug zum Pausenhof. Die Sporthalle mit den Umkleidebereichen bildet den östlichen Abschluss und kann, unabhängig vom Schulbetrieb, für den Vereinssport von der Altdorferstraße erschlossen werden. In der Mittelzone des Gebäudes und über alle Ebenen befinden sich die Toiletten, der Aufzug, Technikräume und diverse Nebenräume. Der gesamte Standort ist barrierefrei konzipiert. 

Die hohe Materialqualität des Bestandsgebäudes wurde bei der Erweiterung sowohl im Innen- als auch im Außenbereich fortgesetzt. Funktionale und gestalterische Besonderheiten im Bestand, wie z. B. die Fensterflächen in den Klassenräumen mit den davor angeordneten Sitzmöglichkeiten an der Fassade, wurden aufgenommen. Farbige Flächen, z.B. in den Flurbereichen, haptische Materialien (Holz, Glas, etc.) und möglichst viel Licht in den Bereichen sorgen für ein positives Lernumfeld für die Kinder und Lehrer. Materialität und Farbigkeit der Fassade sowie die hohe Funktionalität in einer hochwertigen Architektur tragen zu einem Identität stiftenden Erscheinungsbild bei. 

Aurubis AG Lünen - neues Werkstattgebäude als Showroom gestaltet

Ein kleines aber komplexes Projekt ist abgeschlossen: Auf knapp 3.000 m² BGF entstanden mit dem neuen ATASI-Gebäude (Ausbildung, Technik, ArbeitsSicherheit) Büroflächen sowie verschiedenste Werkstätten der Metallverarbeitung sowie der Elektro- und Fluid-Technik. 

Bauherr Aurubis AG, Hamburg
assmann Projektvorbereitung, Generalplanung
Architektur assmann architekten
Bild claudia dreyße fotografie & design
 

Der Neubau wurde als zweigeschossiger Baukörper im Bürobereich mit einer Teilunterkellerung in Massivbauweise erstellt. Der nicht unterkellerte Werkstattbereich wurde teils in Massiv,- und Leichtbauweise erstellt. Auffällig ist die rund 700 m² große Kupferfassade, die das Werkstattgebäude zur Straße hin repräsentiert. Die Materialwahl hierfür war schnell getroffen: Aurubis ist ein weltweit führender Anbieter von Nichteisenmetallen, verarbeitet komplexe Metallkonzentrate und diverse Recyclingrohstoffe. Im Kupferrecycling ist das Unternehmen weltweit führend. 

Die elektrische Anschlussleistung beträgt ca. 520 kW, insgesamt wurden ca. 22 km Kabel und Leitungen unterschiedlicher Typen und Querschnitte verlegt. Das ATASi-Gebäude, eine Symbiose aus zwei komplexen und gleichzeitig sehr unterschiedlichen Regelungstypen: Zum einen die Großkomponentensteuerung wie Kälteproduktion, Wärmeversorgung, Raumbelüftung und Medienverteilersystem. Zum anderen die Einzelraumregelung durch eine „smarte“ KNX-Steuerung (u. a. Lichtstärke /-farbe, Sonnenschutz, Medientechnik). Im Werkstattbereich, in Multifunktionsräumen sowie den Besprechungsräumen erfolgt die Bedienung über Touchpanel, entsprechende Szenarien für die Raumsteuerung wurden hinterlegt.

Die Wärmeversorgung wurde über die vorhandene Dampfstation des Werkes mit einer Heizleistung von 150 kW realisiert. Die Wärmeverteilung erfolgt über Heizkörper und Deckenstrahlplatten. Das ATASi-Gebäude wurde mit einer Be- und Entlüftungsanlage mit einer Luftleistung von 15.000 m³/h ausgestartet. Damit werden die Büro,- Besprechungs,- Ausbildungs,- und WC-Räume mit Zu- und Abluft versorgt. Zur Abführung der überflüssigen Wärme z. B. in den Sommermonaten wurde das ATASi-Gebäude mit einer Zentralen Kälteanlage mit einer Kälteleistung von 230 kW ausgestattet. Die Kälteverteilung erfolgt über die Umluft-Kassetten-Inneneinheiten.

"PLANEN UND BAUEN" - Seminar weckte Interesse

Am 07.11.2019 fand eine weitere Vortragsveranstaltung der Reihe „Planen und Bauen - rechtlich und technisch richtig gestalten“ statt, ausgerichtet von der assmann gruppe zusammen mit der Rechtsanwaltskanzlei RWP aus Düsseldorf. Zum ersten Mal wurde Köln als Veranstaltungsort gewählt. 

In vier Vorträgen wurden den Teilnehmern unterschiedliche, aktuelle Aspekte der Bau- und Immobilienwirtschaft vorgestellt. So waren neuste Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes zur HOAI und des Bundesgerichtshofes zur kalkulatorischen Preisfortschreibung für die Nachtragskalkulation die juristischen Vortragsthemen. Von technischer Seite wurden Schnittstellenoptimierungen bei integralen Planungsteams (Dipl.-Ing. Architektin Bianca Wiemer) und die Einführung von BIM ins Unternehmen assmann (Dipl.-Ing. Christian Cramer) erläutert. Die Rückfragen und Rückmeldungen zeigen, dass wir mit den aktuellen Inhalten den Nerv der Teilnehmer getroffen haben.

Frisch saniert: Studierendenwohnheim Ostenbergstraße Dortmund

Das in die Jahre gekommene und schadstoffbelastete Wohnheim wurde seit 2017 kernsaniert und umgebaut. Aus ehemals 184 Einzelappartements sind 92 Doppelappartements entstanden und fünf Gemeinschaftsküchen wurden zu Einzelappartements umgebaut. 
 

Bauherr Studierendenwerk Dortmund
assmann Generalplanung
Architektur assmann architekten
Bild claudia dreyße fotografie & design

Die Studierendenwohnanlage ist ein positives Projektbeispiel für Kostensicherheit in Zeiten der überhitzten Marktsituation: Das Projekt war geprägt von einer gründlichen Planung, Kostenberechnung, Ausschreibung und Objektüberwachung. Die Ausschreibung lief mit einer angemessenen Vorlaufzeit bis zum Baubeginn. Die Vergaben waren im Mittel unter dem Budget. Trotz der Bestandsrisiken wurde das Projekt im Sommer 2019 im Rahmen des fortgeschriebenen Budgets realisiert.

60 Jahre assmann

... das sind sechs Jahrzehnte Erfolgsgeschichte!

Ein tolles Präsent von BKSA, unserem Standort in Hamburg: Sie brachten gleich die Elbphilharmonie mit!

Die Geschäftsführung hatte dies zum Anlass genommen sich bei den Mitarbeitern aus allen Standorten und ihren Familien mit einem schönen gemeinsamen Fest zu bedanken. So haben wir am 13. September in Dortmund einen entspannten Tag miteinander verbracht, mit tollen Aktionen für Groß und Klein, musikalischer Begleitung und leckeren, regionalen Spezialitäten aus unseren Standorten Frankfurt, Köln, Münster und Hamburg. Die Einnahmen aus unserer Tombola und der Spendendose kommen einem Kinder- und Jugendhospizdienst in Dortmund zugute. Eine rundum gelungene Feier!