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Ambulanter Kinderhospizdienst Löwenzahn freute sich über Spende

Im September hatten wir anlässlich des 60jährigen Jubiläums der assmann gruppe auf dem Mitarbeiterfest, über den Losverkauf für die Tombola und eine zusätzlich aufgestellte Spendendose, Geld für einen guten Zweck gesammelt. Das Treffen mit Thorsten Haase und Stefan Bender vom Trägerverein Forum Dunkelbunt war sehr beeindruckend und hat uns bestätigt, das Geld in die richtigen Hände zu übergeben. 

Stellvertretend für die assmann gruppe: Geschäftsführer Christian Cramer und Heike Reschke, Unternehmenskommunikation, überreichen Thorsten Haase vom Ambulanten Kinderhospizdienst die Spende
 

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn wurde erst im August 2018 gegründet, wird zum Großteil durch Spenden getragen und ist mit dem Dortmunder Engagementspreis 2019 ausgezeichnet worden. Die hervoragend ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeiter hatten im November 2019 bereits 23 Kinder in der Begleitung und dazu eine Geschwistergruppe mit ca. 12 Kindern- und Jugendlichen. Sie unterstützen die Familien der lebensverkürzt erkrankten Kinder mit dem Ziel so viel Lebensqualität wie möglich zu schenken.   

Harkenberg Gesamtschule Hörstel mit neuem Gesicht

Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts wurde nach dreijähriger Bauzeit die Erweiterung und Sanierung der Gesamtschule abgeschlossen. Die Neu- und Umbaumaßnahme wurde pünktlich nach den Sommerferien 2019 übergeben und wie bereits beim ersten Bauabschnitt, konnten erneut Kosten eingespart werden; Geld das die Gesamtschule in zusätzliche sinnvolle Extras und Anschaffungen investieren kann.

Bauherr Stadt Hörstel
assmann Generalplanung
Architektur assmann architekten
Bild claudia dreyße fotografie & design    

Zum Schuljahresbeginn 2013/14 schulte die Gesamtschule erstmals sechszügig ein und startete als gebundene Ganztagsschule. Seit 2019 wird eine Oberstufe angeboten, dreizügig für die Jahrgänge 11 - 13. Diese Umstrukturierung machte eine Erweiterung sowie Umbaumaßnahmen im Bestand erforderlich.

Der erste Bauabschnitt, aus zwei Gebäudeteilen bestehend, wurde bereits zum Schuljahr 2017/18 fertiggestellt und eröffnet. Der Erweiterungsbau wurde mit dem Schulbaupreis 2018 ausgezeichnet. In dem Gebäude befinden sich neben der zweigeschossigen, multifunktionalen Aula/Mensa, die Küche, WC-Anlagen, drei Musikräume, ein Raum für Darstellen und Gestalten, ein Lagerraum und Technikräume. Die Erweiterung ist durch einen geschlossenen verglasten Verbindungsgang mit der alten Aula - dem neuen Foyer - verbunden. 

Nach Abriss der Bestandsgebäude der ehemaligen Hauptschule konnte mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden. Neben dem Neubau des Klassentraktes für die Oberstufe wurde auch im Bestand umgebaut. Der Verwaltungstrakt wurde auf zwei Etagen umstrukturiert und saniert. Der Lehrerbereich erhielt auf Wunsch ein großes, gemeinsames Lehrerzimmer, eine Teeküche, einen separaten Lehrerarbeitsraum. Ebenso wurden zwei getrennte Sekretariate für Schüler/ Eltern und für die Lehrer eingeplant. Um das Lernumfeld für die Schüler noch moderner und angemessener zu gestalten, wurden weitere Einzelprojekte realisiert: Unter anderem ein zusätzlicher Kiosk in der alten Aula, eine neue Mediathek, Selbstlernbereiche im Oberstufentrakt, ein Forum zwischen Naturwissenschafts- und Oberstufentrakt.
Städtebaulich wurde das ungleichmäßige Ensemble bestehender Gebäudeteile gefasst und der Schule ein neues „Gesicht“ verliehen. Die Neubauten erhielten ein Verblendmauerwerk aus regionalem Klinker, um ein einheitliches und zusammenhängendes Erscheinungsbild zu gewährleisten.

Carl-Sonnenschein-Schule Düsseldorf zeichnet sich durch hohe Funktionalität aus

Sowohl in der Form, der Materialität und der Farbigkeit entstand im Rahmen der vorgegebenen Kosten eine Gesamtanlage, die neben den funktionalen Anforderungen der Lehrer und Schüler auch den städtebaulich-architektonischen Ansprüchen entspricht.

Bauherr Stadt Düsseldorf
assmann Generalplanung
Architektur assmann architekten
Bild claudia dreyße fotografie & design

 

Die Grundschule wurde von zwei auf vier Züge erhöht, die offene Ganztagsbetreuung ausgebaut. Das Bauvorhaben umfasste neben der Erweiterung der bestehenden Grundschule auch eine Einfach-Sporthalle. Die Stadt Düsseldorf reagierte damit nicht nur auf die Erhöhung der Zügigkeit 
sondern schaffte auch die Möglichkeit, die vorhandene Angebotspalette im Bedarfsfall problemlos erweitern zu können, das Lernklima und Ambiente weiter zu verbessern. Nach 20 Monaten Bauzeit wurden die Neubauten pünktlich zum Schuljahr 2019/20 in den Schulbetrieb übernommen. 

Als modulare Weiterentwicklung reihen sich entlang der Graf-Recke-Straße das dreigeschossige Bestandsgebäude, die viergeschossige Erweiterung und die eingeschossige Sporthalle. Ein hohes und lichtdurchflutetes Foyer verbindet witterungsgeschützt die einzelnen „Bausteine“ der Schule. Die Gebäude bilden eine städtebauliche Kante zur Straße und berücksichtigen dabei die Maßstäblichkeit der umgebenden Bebauung. Im rückwärtigen Bereich wurde der Pausenbereich neu gestaltet und zur Altdorferstraße erweitert.

Beim Grundriss wurde die Drei-Bund-Lösung aus dem Bestandgebäude übernommen und weiterentwickelt. Module von zwei Unterrichtsräumen mit einem dazwischenliegenden Differenzierungsraum bilden das Grundprinzip über alle Ebenen. Ergänzend wurden die Mehrzweckräume, nach pädagogischen Notwendigkeiten, zugeordnet. Der Bereich der OGS, mit Gruppen- und Personalräumen, befindet sich im Erdgeschoss, wie auch die Mensa mit Cook&Chill-Küche und Bezug zum Pausenhof. Die Sporthalle mit den Umkleidebereichen bildet den östlichen Abschluss und kann, unabhängig vom Schulbetrieb, für den Vereinssport von der Altdorferstraße erschlossen werden. In der Mittelzone des Gebäudes und über alle Ebenen befinden sich die Toiletten, der Aufzug, Technikräume und diverse Nebenräume. Der gesamte Standort ist barrierefrei konzipiert. 

Die hohe Materialqualität des Bestandsgebäudes wurde bei der Erweiterung sowohl im Innen- als auch im Außenbereich fortgesetzt. Funktionale und gestalterische Besonderheiten im Bestand, wie z. B. die Fensterflächen in den Klassenräumen mit den davor angeordneten Sitzmöglichkeiten an der Fassade, wurden aufgenommen. Farbige Flächen, z.B. in den Flurbereichen, haptische Materialien (Holz, Glas, etc.) und möglichst viel Licht in den Bereichen sorgen für ein positives Lernumfeld für die Kinder und Lehrer. Materialität und Farbigkeit der Fassade sowie die hohe Funktionalität in einer hochwertigen Architektur tragen zu einem Identität stiftenden Erscheinungsbild bei. 

Aurubis AG Lünen - neues Werkstattgebäude als Showroom gestaltet

Ein kleines aber komplexes Projekt ist abgeschlossen: Auf knapp 3.000 m² BGF entstanden mit dem neuen ATASI-Gebäude (Ausbildung, Technik, ArbeitsSicherheit) Büroflächen sowie verschiedenste Werkstätten der Metallverarbeitung sowie der Elektro- und Fluid-Technik. 

Bauherr Aurubis AG, Hamburg
assmann Projektvorbereitung, Generalplanung
Architektur assmann architekten
Bild claudia dreyße fotografie & design
 

Der Neubau wurde als zweigeschossiger Baukörper im Bürobereich mit einer Teilunterkellerung in Massivbauweise erstellt. Der nicht unterkellerte Werkstattbereich wurde teils in Massiv,- und Leichtbauweise erstellt. Auffällig ist die rund 700 m² große Kupferfassade, die das Werkstattgebäude zur Straße hin repräsentiert. Die Materialwahl hierfür war schnell getroffen: Aurubis ist ein weltweit führender Anbieter von Nichteisenmetallen, verarbeitet komplexe Metallkonzentrate und diverse Recyclingrohstoffe. Im Kupferrecycling ist das Unternehmen weltweit führend. 

Die elektrische Anschlussleistung beträgt ca. 520 kW, insgesamt wurden ca. 22 km Kabel und Leitungen unterschiedlicher Typen und Querschnitte verlegt. Das ATASi-Gebäude, eine Symbiose aus zwei komplexen und gleichzeitig sehr unterschiedlichen Regelungstypen: Zum einen die Großkomponentensteuerung wie Kälteproduktion, Wärmeversorgung, Raumbelüftung und Medienverteilersystem. Zum anderen die Einzelraumregelung durch eine „smarte“ KNX-Steuerung (u. a. Lichtstärke /-farbe, Sonnenschutz, Medientechnik). Im Werkstattbereich, in Multifunktionsräumen sowie den Besprechungsräumen erfolgt die Bedienung über Touchpanel, entsprechende Szenarien für die Raumsteuerung wurden hinterlegt.

Die Wärmeversorgung wurde über die vorhandene Dampfstation des Werkes mit einer Heizleistung von 150 kW realisiert. Die Wärmeverteilung erfolgt über Heizkörper und Deckenstrahlplatten. Das ATASi-Gebäude wurde mit einer Be- und Entlüftungsanlage mit einer Luftleistung von 15.000 m³/h ausgestartet. Damit werden die Büro,- Besprechungs,- Ausbildungs,- und WC-Räume mit Zu- und Abluft versorgt. Zur Abführung der überflüssigen Wärme z. B. in den Sommermonaten wurde das ATASi-Gebäude mit einer Zentralen Kälteanlage mit einer Kälteleistung von 230 kW ausgestattet. Die Kälteverteilung erfolgt über die Umluft-Kassetten-Inneneinheiten.

"PLANEN UND BAUEN" - Seminar weckte Interesse

Am 07.11.2019 fand eine weitere Vortragsveranstaltung der Reihe „Planen und Bauen - rechtlich und technisch richtig gestalten“ statt, ausgerichtet von der assmann gruppe zusammen mit der Rechtsanwaltskanzlei RWP aus Düsseldorf. Zum ersten Mal wurde Köln als Veranstaltungsort gewählt. 

In vier Vorträgen wurden den Teilnehmern unterschiedliche, aktuelle Aspekte der Bau- und Immobilienwirtschaft vorgestellt. So waren neuste Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes zur HOAI und des Bundesgerichtshofes zur kalkulatorischen Preisfortschreibung für die Nachtragskalkulation die juristischen Vortragsthemen. Von technischer Seite wurden Schnittstellenoptimierungen bei integralen Planungsteams (Dipl.-Ing. Architektin Bianca Wiemer) und die Einführung von BIM ins Unternehmen assmann (Dipl.-Ing. Christian Cramer) erläutert. Die Rückfragen und Rückmeldungen zeigen, dass wir mit den aktuellen Inhalten den Nerv der Teilnehmer getroffen haben.